Mittlerweile bekommen die Holzteile nach einer Grundierung einen mehrfachen Lackanstrich.

Dabei unterstützt Stephan Rützel (Maler für Restauration) ehrenamtlich die Malerarbeiten der Eritreer.

Die Umrandungen der Holzelemente sind mit einem speziellen Goldlack behandelt worden.

Den roten Vorhang für die Königstür näht zur Zeit eine Schneiderin.

Demnächst werden auch die Motive der Heiligenbilder als Druck in Auftrag gegeben.

Es bleibt nach wie vor ein tolles Gemeinschaftsprojekt!

Die Königstür einer Ikonostase

Im Zentrum der Ikonostase ist die Königstür , die sich vor dem Altartisch befindet. Sie heißt so, weil durch sie der Herr der Herrlichkeit selbst, Jesus Christus, in Gestalt der Heiligen Gaben schreitet. Links von der Königstür, im nördlichen Teil der Ikonostase, dem Rüsttisch gegenüber, befindet sich die nördliche Tür, durch welche die Zelebranten während des Gottesdienste hinausgehen; rechts, im südlichen Teil der Ikonostase,

ist die südliche Tür, durch welche die Kleriker in den Altarraum eintreten. Hinter der Königstür hängt ein Vorhang, der an bestimmten Stellen des Gottesdienstes geöffnet oder geschlossen wird. Der geöffnete Vorhang versinnbildlicht die Offenbarung des Mysteriums der Erlösung für die Menschen; das Öffnen der Königstür bedeutet die Öffnung des Himmelreiches für die Christen.

Durch diese Tür kommt Christus, der “”König der Könige””. Der Herr kommt während der Liturgie   durch diese Tür: Durch das Wort des Evangeliums, denn nur durch das Evangelium kann man in das Reich Gottes kommen, zum anderen durch die Gaben der Hl. Kommunion. So findet man auf den mittleren Türen oft die Darstellung der Evangelisten und eine Darstellung der ”Verkündigung der Allerheiligsten Gottesmutter und Jungfrau Maria”.